Als Fotograf lässt man gerne schon mal die Puppen tanzen – zumindest kommen sich die Modelle oftmals so vor, wenn sie hingestellt werden, damit die Kamera die Pose und den Moment einfangen kann. Doch bei jeder guten Inszenierung kommt es auf das Zusammenspiel vieler Dinge an.

Wer fotografiert merkt schnell, wie wichtig das Zusammenspiel von Licht und Schatten mit dem Motiv ist. Landschaftsfotografen sind hier auf das natürliche Licht angewiesen und warten oft Stunden oder Tage, bis das richtige Lichtspiel von Mutter Natur geliefert wird.

Portraitfotografen haben es deutlich leichter, sie haben ihr Licht meistens dabei. Besonders mobil in Form von Aufsteck-Blitzlichtern per Akku oder nicht ganz so mobil, aber dafür heller und mit Lichtformern flexibler, als Blitzkopf mit Generator. Hierbei wird natürliches Licht und künstliches Licht kombiniert, um zum Beispiel „on location“ bei einem Homeshooting Licht und Schatten zu gestalten.

Wer die volle Kontrolle haben möchte und mit Hintergründen arbeiten möchte, die später die Nachbearbeitung erleichtern, wird sich für ein Fotostudio entscheiden.

Das beste aus beiden Welten von „on location“ und Studio bietet – wer hätte es gedacht – ein Location-Studio. Hier sind mehrere Räume vorhanden. Meistens ein großer Raum, indem klassische Hintergründe verwendet werden können und dazu noch mehrere kleine Räume, die mit Möbeln und Deko vollständig eingerichtet sind, so dass sie den Eindruck von „on location“ vermitteln.

Ein Studio alleine zu betreiben macht von den Kosten und der Auslastung nur gewerblich Sinn. Die Alternative ist eine Studiogemeinschaft, bei der auch mehrere Künstler das Studio teilen.